>>> Tag 3: Mac King - Erstklassige Comedy Show für Groß und Klein

27.06.2015 12:00

Am dritten Tag ging es nach Mac King - die einzige Zaubershow auf dem Strip, die bereits im Nachmittagsprogramm zu sehen ist.

Auf den ersten Blick hält man Mac King für "Old School", da er mit seinem Bühnenbild, seiner schrulligen Art und nicht zuletzt seinem übergroßen karierten Anzug aus Sofa-Bezug genau diesen Eindruck vermittelt. Aber dieser Eindruck täuscht, denn Sie erleben eine äußerst unterhaltsame Comedy Magic Show, an der Groß und Klein gleichermaßen viel Spaß haben.

Mac King ist insbesondere durch seine Goldfisch-Zaubereien bekannt geworden, bei der er u.a. einen lebendigen Goldfisch direkt aus seinem Mund produziert (dazu gleich mehr im Programmverlauf).

Im folgenden möchte ich Ihnen einen Einblick in das unterhaltsame Programm von Mac King's Comedy Magic Show geben:

Er begann das Programm mit einem klassischen Seilzerschneiden und den Worten "Dieses Seil hat zwei Enden und eine Mitte" und zerschnitt natürlich anschließend das Seil. Dieser Satz sollte sich im Verlauf des Programms noch zu einem Running Gag entwickeln, denn diesen benutzte er in verschiedenen Situationen immer wieder. So z.B. bei einem Regenwurm: "Das ist ein Regenwurm. Er hat zwei Enden und eine Mitte..."

Weiter ging es mit einer Karte in Tasche-Routine, bei der die Karte allerdings immer wieder im "Hostenstall" von Mac King erscheint. Abgerundet wird diese Routine immer wieder durch fein dosierte Gags, die einen hohen Spaßfaktor garantieren.

Nachdem er den o.g. Regenwurm nicht zerschnitten, sondern geschluckt hat, ging es weiter mit einer ganz simpel improvisierten Schattenbox - ein Campingzelt mit Lampe darin - aus der letztendlich ein Bär produziert wurde. Die Idee finde ich sehr gut, um schnell und kostengüntig an eine Schattenbox zu kommen. Diese muss natürlich ins Gesamtbild der Show passen, was bei Mac King 100% der Fall war.

Nun folgte die berühmt berüchtigte Goldfisch-Produktion, bei der zunächst ein Fisch aus dem Nichts am Haken einer Angel erscheint und dieser dann von Mac King gegessen wird. natürlich war dies nur eine Illusion, wie Mac King erklärt und anschließend den Trick verrät. Man nehme eine Karotte, schneide sich davon einen Streifen ab, knabbere die Fom eines Fisches zurecht und wackle ein wenig damit herum. Schon erscheint die Karotte wie ein Fisch, den man dann in den Mund steckt und aufisst. Soweit so gut, doch anschließend spuckt Mac King den vermeintlichen Karottenfisch wieder in ein Fischglas, welcher nun wieder ein echter lebendiger Fisch ist - in toller Aufsitzer.

Nun folgt eine Chop Cup Routine. Natürlich verwendet Mac King dafür keinen Chop Cup, sondern improvisiert wieder, diesmal mit einer Dose Meerschweinfutter und Papierbälle. Die Chop Cup Routine ansich ist den meisten ja bekannt (hier natürlich wieder mit hoher Gagdichte), aber die Abschlussladung war diesmal keine Zitrone oder ähnliches Obst, sondern ein ausgewachsenes lebendiges Meerschweinchen. Dieses hat Mac King (wie sollte es anders sein) natürlich sofort wieder verputzt. Unglaublich wie echt das gewirkt hat (dank der guten alten Zuckerwatte).

Der nächste Programmpunkt war ein sogen. "Zweimännertrick", bei dem drei Karten aus dem BH einer Zuschauerin in die Tasche eines Zuschauers wandern. Grundsätzlich auch ein Klassiker, aber ich habe es noch nie so unterhaltsam gesehen. Dabei spielt ein Unsichtbarkeitsmantel (ein simpler gelber Regenponcho) eine wichtige Rolle und man glaubt zunächst auch, dass alles nur absoluter Quatsch ist. Ich habe dabei wirklich Tränen gelacht. Natürlich ist dann die Verblüffung umso größer, wenn die Mitspieler feststellen, dass tatsächlich alle drei Karten von einem Päckchen in das andere gewandert sind.

Es folgt ein Bank Night Effekt, bei dem ein geliehener Geldschein ("Dieser Geldschein hat zwei Enden und eine Mitte...") scheinbar aus Versehen verbrannt wird und letztendlich in der Sprechmuschel eines Telefonhörers wieder erscheint. Natürlich wieder gespickt mit vielen Gags und Zuschauerreaktionen.

Zum Finale der Show gab es noch eine Transposition von Mac King selbst, der in einem Pappkaton verschwindet und inmitten des Publikums wieder erscheint.

Auch nahm er sich anschließend die Zeit für Autogramme und Fotos, was ich persönlich sehr sympathisch fand. Leider konnte ich diesmal nur ein Selfie mit dem Smartphone unter sehr schlechten Lichtbedingungen machen, was sich direkt auf die Qualität des Bildes auswirkt.

Fazit: Eine wirklich empfehlenswerte Show für die ganze Familie. Was das scheinbare "Verspeisen" der Tiere angeht (welche schlussendlich alle gesund und munter wieder auftauchen) muss natürlich jeder für sich selbst abwägen, ob die eigenen Kinder damit umgehen können oder nicht. Vom Unterhaltungswert her gibts von uns jedenfalls eine 1+


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